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Mini Beamer

Hosentaschenbeamer - mobile Beamer, Foto: © Dani Matura - Fotolia.com Mini Beamer oder auch „Hosentaschenbeamer“ sind für den mobilen Einsatz gedacht.

Mini Beamer: sehr mobil aber nicht leistungsstark

Sie sind klein und leicht, weniger als 150 Gramm, und lassen sich problemlos überall hin mitnehmen – sei es die Präsentation beim Kunden oder einfach ein gemütlicher TV-Abend auf dem Balkon oder im Garten. Daher steigt die Nachfrage rasant, obwohl diese Geräte noch gar nicht lange auf dem Markt sind.

Aufgrund ihrer doch eher geringen Auflösung und der Verwendung von nicht immer sehr lichtstarken LEDs sind diese Geräte überwiegend dann geeignet, wenn kurze Entfernungen zur Leinwand vorliegen. Beamer mit der herkömmlichen Halogentechnik erreichen i. d. R. weit höhere Werte, sind aber im Vergleich zu diesen Hosentaschengeräten sehr groß und schwer. Die Lichtleistung der Mini Beamer liegt häufig nur bei 10 – 20 Lumen, ein normales Heimkinogerät liegt bei ca. 2.000 Lumen.

Die Auflösung der Mini Beamer liegt überwiegend bei 640 x 480 Pixeln, gelegentlich ist sie sogar geringer. Das ist sicher ein Bereich, an dem in der Zukunft noch weiter entwickelt werden sollte. Auch die maximale Bildgröße ist für diese Geräte ein wichtiges Entscheidungskriterium ebenso wie der nicht immer vorhandene VGA-Anschluss. Viele Geräte verfügen aber über einen AV-Anschluss, um Digitalcameras oder Handys anschließen zu können.

LED-Lampen und Akku bereiten längere Betriebszeiten

Positiv ist grundsätzlich die bei Mini Beamern mit LED-Lampen kaum erforderliche Kühlung, was sich u. a. auch sehr positiv auf die Geräuschentwicklung auswirkt. Außerdem lassen sich die meisten Mini LED-Beamer mit einem Akku nachrüsten und auch dort nutzen, wo es keine Steckdose gibt. Leider ist diese Technik derzeit nur selten in der Lage, länger als eine Stunde Strom zu liefern, was zwar für viele Anwendungen genügt, aber eben nicht für alle. Auch hier besteht noch ein großer Entwicklungsbedarf.

Möglicherweise liegt die Zukunft in den OLEDs, die derzeit am Jenaer Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik für einen Mikro-Beamer verwendet wurden. Der Beamer ist nur wenige Zentimeter groß (2,5 x 1,8 cm) und benötigt aufgrund der organischen Leuchtdioden (OLED) nur extrem wenig Strom und ist dabei außergewöhnlich Lichtstark.

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